Fragen die mich bewegen: Was heisst ‚dermatologisch getestet‘?

Mir ist natürlich bewusst, dass damit Waschmittelhersteller und Handcrèmeproduzenten versuchen auszudrücken, dass ihre Produkte bedenkenlos mit den Händen in Kontakt kommen dürfen. Aber ‚dermatologisch getestet‘ macht diese Aussage nicht.

Es könnte gerade os gut bedeuten, dass nach dem dermatologischen Test das Resultat fürchterliche Verbrennungen, blutiger Ausschlag und eine leichte Verfärbung der Fingernagleränder war. Aber wenigstens ist es getestet…

PNG aus Gimp 2.8 in WPF/Visual Studio 2010 verwenden

PNG-Bilder, welche mit der aktuellen Version 2.8.0 von Gimp für Windows erstellt und in einer WPF-Applikation unter .NET 4 verwendet werden, sind manchmal unscharf und in falscher Grösse in der Applikation dargestellt.

Gimp-Exportdialog

Um dies zu korrigieren, muss im Gimp-Exportdialog die Option ‚Auflösung speichern‘ deaktiviert werden.

Kurzkritik: Indie Game – The Movie

Eine preisgekrönte Dokumentation über die die Einzelkämpfer, welche die erfolgreichen Videospiele Braid, Fez und Super Meat Boy erschaffen haben.

Diese Typen schliessen sich mehr oder weniger für Jahre in ihren Schlafzimmern ein und programmieren im luftleeren Raum vor sich hin, ohne zu wissen, ob das Endprodukt vom Rest der Welt geschätzt werden wird. Ich habe grossen Respekt vor diesen Personen, aber ich weiss, dass ich selbst dies nie und nimmer machen könnte.

Ran like a geek from Zombies

Zuerst half mir die Selbstquantifizierung beim Joggen, jetzt habe ich zusätzlich die Gamification (Oder auf Deutsch: Gamifikation) für mich entdeckt: Die App Zombies, run!.

Währenddem ich am Rennen bin, wird eine simpel gestrickte post-apokalytische Story in 30 oder 60 Minuten langen Missionen über die Kopfhörer erzählt. Unterwegs lauern zufällig generierten Zombiehorden auf mich, welchen ich nur mit einem Sprint entkommen kann. Wenn ich es nicht schaffe (Z.B. weil es in meinem Jogginggebiet meistens nur aufwärts geht), verliere ich gesammelte Gegenstände. Die Angst vor den Zombies-Sprints beeinflusst dabei lustigerweise meine Streckenwahl: Lieber flach, sonst erwischen sie mich noch an einem Hang.

Als ich gestern mit dieser App losrannte*, brannte es zufälligerweise in der Gegend. Eine Rauchwolke, der Brandgeruch und der Klang von Sirenen in der Luft sorgten zusätzlich für eine überzeugende Atmosphäre.

Die App ist sehr unterhaltsam und in meinem Fall ziemlich effektiv.

* = Runkeeper lief bei meinem iPhone 4 im Hintergrund problemlos parallel.

Campus: geo.admin.ch und OpenStreetMap

CampusAm kommenden Montag (18. Juni 2012, 1900) findet der Campus zum Thema Onlinekarten: geo.admin.ch und OpenStreetMap bei Meteotest an der Fabrikstrasse statt.

Simon Poole stellt die OpenStreetMap vor. Cédric Moullet (Swisstopo) präsentiert die Karten von map.geo.admin.ch.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierte offen und gratis. Anfahrtsinformationen und weiteres wie immer im Campus Wiki.

Freiwillige Anmeldung auf techup.ch.

Ran like a geek

Wohoo, persönliche Bestzeit: 1:29:12 beim GP Bern.

Im sechsten Jahr habe ich es endlich geschafft, die 1:30er Marke zu knacken. Das nächste Ziel rückt in damit in der Prioritätenliste nach: Meinen kleinen Bruder einholen. Das könnte mich die nächsten 10+-Jahre beschäftigen.

Dieses Jahr mit am Start: Ein Haufen Geeks wie du & ich. Sogar eine Videokamera hat @maersu mitgeschleppt. Ich persönliche beliess es bei einem GPS-Tracker.

Und jetzt mache ich mich an mein 10-monatiges Regenerierungsprogramm.

Kurzkritik: The Avengers

Joss Whedon hat aus dem potentiell langweiligen Superheldenfilm The Avengers dank seinem Wortwitz überdurchschnittlich unterhaltsames Popcornkino gemacht. Besonders gefällt mir seine Art, die Intelligenz von uns Zuschauern zu respektieren und nicht jedes Detail haarklein zu erklären: Ein grosser Teil der Charakterentwicklung wird nur gezeigt, nicht ausgesprochen. Überraschend erfrischend.

Kurzkritik: Reamde

Mein Lieblingsautor Neal Stephenson hat sich dieses Mal mächtig ins Zeug gelegt und ein derart rasantes Buch geschrieben, welches keine Pause zulässt um über die absolut übertriebene Geschichte zu reflektieren: An einer Stelle bemerkt sogar die Protagonistin dass sie innerhalb einer Woche von der russischen Mafia, von islamischen Terroristen und kanadischen Bären bedroht wurde.

Die unwahrscheinliche Handlung wird mit Stephenson-typischen geekigen kleinen Ausflügen zerpflückt, welche in Reamde allerdings im Gegensatz zu seinen früheren Werken etwas in den Hintergrund geraten. Dadurch empfand ich das Buch mehr als Popcornliteratur denn Gedankenfutter. Ist manchmal auch ganz schmackhaft.