Was ich auf Restaurant-Webseiten suche

  • Öffnungszeiten
  • Adresse & Telefon
  • Evt. Reservation und Speisekarte

Was ich nicht sehen will

  • Flashintros

Die Flashintros könnten der Grund sein, warum ich bei der Internetsuche nach Restaurants oft den Handelsregistereintrag vor der eigentlichen Webseite finde.

Update: Und ein umwerfendes Feature habe ich gerade auf eat.ch gesehen: Ein auffälliger Banner, ob das gewünschte Geschäft jetzt gerade offen ist.

WordPress-Idee: 24h Bedenkzeit

Wenn ich wie gestern möglichst schnell einen Artikel publizieren will*, ärgere ich mich später über meine eigene Sprache und fehlende Argumente. Das nachträgliche Editieren des Textes möchte ich nicht zur Gewohnheit machen. Was ich einmal geschrieben habe, soll möglichst bestehen bleiben. Änderungen bezeichne ich jeweils auffällig mit Update und zu viele davon würden den Text unleserlich machen.

Schon im Deutschunterricht des Gymnasiums hatte ich dieses Problem: Wenn ich endlich fertig mit Aufsatzschreiben war, mochte ich den Text in diesem Moment nicht noch einmal durchlesen und revidieren. Kein Wunder waren die Noten nicht berauschend.

Im digitalen Zeitalter könnte mich meine Blogsoftware WordPress bei diesem Problem eigentlich unterstützen: Meine Idee ist ein Plugin, welche die Publikation eines Artikels um 24 Stunden verzögert. Nach Ablauf dieser Frist, schickt es mir eine Mail mit dem Text. Erst wenn ich diesen bestätige (Und im gleichen Augenblick vielleicht nochmals überarbeite), wird er öffentlich aufgeschaltet. Ohne die Mail würden solche Artikel in den Untiefen der Entwürfe-Kategorie verschwinden.

(Ein weitere Eintrag auf meiner stetig wachsenden Ideenliste.)

* = Ah, das neue Problem zwischen Qualität und Erster-Sein-Wollen. Ist dir schon mal aufgefallen, wie oft auf NZZ Online oder Der Bund zuerst mal eine Schlagzeile erscheint und erst später der Text dazu geschrieben wird. Stell dir vor, das würden sie auch in gedruckten Zeitungen machen: Schlagzeile heute, der Text in der Ausgabe morgen.

Exsila verkauft sich

Lange Zeit war ich ein begeisterter Benutzer von Exsila. Bücher, DVDs, CD und Spiele liessen sich gegen Punkte direkt mit anderen Benutzern tauschen. Ich war sogar etwas neidisch auf das Geschäftsmodell: Schliesslich vermittelt Exsila nur zwischen den Interessenten, welche danach selber für den Versand sorgen. Geld machen sie mit dem Verkauf von Punkten gegen Schweizer Franken, die Rückkonvertierung ist hingegen nicht möglich. Mit einer Verkaufsprovision kontrollieren sie die Deflation der künstlichen Währung.

In den letzten drei Jahren habe ich erfolgreich und ohne Zwischenfälle gegen die 150 Transaktionen getätigt und den Dienst mehrfach weiter empfohlen.

Heute führt Exsila überraschend ein Parallelsystem mit der Verkaufsmöglichkeit direkt gegen Schweizer Franken mit einer Verkaufsprovision von 6% ein.

Abgesehen von der mangelhaften Kommunikation (Kein Newsletter, ich bin zufällig darauf gestossen) und der chaotischen Benutzerführung (Jeder Artikel hat potentiell zwei verschiedene Preise; die Interfaceoptionen haben sich verdoppelt), irritiert mich vor allem die Neuausrichtung als teure Verkaufsplattform: Exsila ist massiv teurer als die etablierten Auktionsplattformen wie Ricardo und Ebay. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass die anderen Benutzer fleissig die Möglichkeit zum Bezahlen mit Punkten zurückziehen und auf das Frankensystem wechseln. Mit dem Versuch, mehr Profit aus der Benutzerbasis zu schlagen, haben sie sich meiner Meinung nach selbst sabotiert und ihren Untergang eingeleitet.

Schade. Es war eine tolle Webseite.

Meine Angebote habe ich Die Liste gezügelt. Falls dich etwas interessiert, machen wir einen Tausch auf die altmodische Art: Gegen positives Karma.

34 Sekunden

Laufzeiten GP über 10 Meilen

Eigentlich hätte ich schon eine Menge Ausreden bereit gehabt, warum ich dieses Jahr den GP so schlecht abgeschlossen habe. Aber dann lief es mir erstaunlich gut: Nach 1:30:34 rennen im Regen war ich im Ziel.

Ich freue mich, nach vier Jahren wieder in die Nähe meiner Zielmarke 1:30:00 zu rücken. Nächste Jahr fällt sie.

Zwei Dinge, welche ich nie verstehen werde

Tanz
Der Film über Pina Bausch ist fantastisch: Einzigartige Aufnahmen von Menschen, welche sich in einer Art bewegen, wie ich sie noch nie gesehen habe.

Die Bildsprache des Tanztheaters ist mir allerdings zu fremd. Ich kann nur staunend zugucken und naive Vermutungen anstellen, was auf den gezeigten Bühnen passiert.

Tee
Im Länggass-Tee konnte ich einer japanischen Teezeremonie beiwohnen. Unter den Ausführungen der Gastgeberin durfte ich eine Schale Usu-cha degustieren.

Diese Zeremonien sind geprägt von Subtilitäten aus einer Kultur, welche sich mir wahrscheinlich nie vollkommen erschliessen wird. Die Geduld für ein jahrelanges Studium fremder Sitten werde ich nie aufbringen können.

Ich muss die vielen Elemente im Lebens akzeptieren, deren Wesen sich mir nur oberflächlich erschliessen werden.