iTunes Film-Ausleihe: Nur für Deutsche Filme geeignet

Seit letzter Woche ist es auch uns in der Schweiz möglich, Filme im iTunes Store auszuleihen: Man wählt direkt in iTunes aus dem Katalog aus und hat danach 48 Stunden Zeit, sich den Film so oft man will anzusehen. Und das, ohne einen Schritt aus dem Haus machen zu müssen.

Die verregneten Tage letzter Woche führten zu just dieser Situation: A. und ich sassen zu Hause, und auf ihren Vorschlag hin, sahen wir uns im iTunes Store nach passender Unterhaltung um.

Das Problem am Angebot wurde uns ziemlich schnell klar: Filme sind nur in synchronisierten Fassungen erhältlich. Das Angebot wirkt auf den ersten Blick deshalb auch etwas unübersichtlich: Ein Film taucht bis zu drei mal auf der Liste auf Deutsch, Französisch und Italienisch gesprochen.

Wir haben uns schlussendlich für einen Film aus Deutscher Produktion entschieden; eine Synchro hielten wir nicht für akzeptabel. Ausleihe, Bezahlung (3.50 SFr.) und Ansehen ging problemlos und war bequem. Aufgrund der fehlenden Versionen in den Originalsprachen, werden wir das Angebot jedoch wahrscheinlich selten benutzen. Schade, besonders weil die technischen Voraussetzungen zur Mitlieferung von mehreren Tonspuren vorhanden sind. Soweit ich mich mit Filmlizenzen auskenne, könnte das durchaus eher ein juristisches Problem der sturen Medienverlage sein, als ein technischen Problem von iTunes.

Link zu Wochentagen: Tech-Treffen in der Schweiz

Wenn ich schon für „meine“ Veranstaltungen werbe, kann ich das auch für den Rest der Tech-Treffen landesweit machen: Auf Techup.ch findet sich fast täglich ein Anlass zu IT-Themen in einem Ecken der Schweiz. Die meisten bieten gratis frei zugängliches Wissen und die Möglichkeit, interessante Kontakte zu knüpfen.

Herzlich Willkommen in der IT 2.0.

SVN vs. Git: 1 zu 3

An meinem Arbeitsplatz benutze ich täglich das VersionskontrollsystemSubversion und bin eigentlich glücklich damit. Seit einiger Zeit spiele ich in meiner Freizeit mit der Alternative Git herum und konnte mich zuerst nicht wirklich damit anfreuden. Mittlerweile habe ich gemerkt, woran das lag: Ich fühle mich erst wirklich sicher, wenn mein Code auf zwei Maschinen existiert (Lokal und in einem entfernten Repository). Bei Subversion funktioniert das folgendermassen:

svn commit

Bei Git hingegen, sind dafür drei Befehle notwendig:

git add
git commit
git push

Der dreifache Aufwand für dasselbe Resultat. Es existieren zwar Abkürzungen, aber dann verpasst man die eigentliche Idee an der Add & Commit-Konstruktion: Spezifischere Commits ohne die beliebte Allerweltsnachricht ‚Diverse Änderungen‘.

Mittlerweile bin ich etwas vertrauter mit dem Umgang und beginne Git zu schätzen. Letzte Woche wagte ich sogar schon in fremden Code einen Fehler zu korrigieren und einen Pull-Request abzusetzen. Auch wenn das betroffene Projekt kaum Aktivität zeigt, freue ich mich doch über die Möglichkeit, derart einfach an einem Projekt mitzuwirken. Git und Github sind wunderbare Werkzeuge für Open Source.

Kurzkritik: The Social Network

IchfindeAaronSorkinsDrehbüchertoll. Ichmöchteauchsoschnellredenkönnen, wieseineCharaktere. DerRestvomFilmistauchganzgut. Egalwierealistischerseinmag, hatFacebookjetzteinenneuenGründungsmythos.

(Lustigerweise hatten die Vertreter der Facebook-Jugend, welche im Kino neben mir sassen, Mühe der schnell geschnittenen und auf drei Ebenen spielenden Geschichte zu folgen.)

Campus Bern: The Social Network Social Event

Campus
Zum Wiedereinstieg in die Campus-Vortragsreihe nach der Sommerpause, beginnen wir mit mit einem Social Event und sehen uns kommenden Montag, 25.10.2010, um 2015, den Film The Social Network im Kino Bubenberg an.

Wie auch bei den Vorträgen ist dieser Anlass offen für alle Interessierten.