Zukunft jetzt – Teil 2: Das GA

Leider ist die Karte ziemlich dumm: Ausser der Authentifizierung gegenüber Kontrolleuren bietet sie keine zusätzlichen Funktionen. Projekte zur Aufwertung als Kreditkarte, Ausweispapier oder drahtloses Zahlungsmittel scheinen seit Jahren zu stocken.

Dafür finde ich das transparente Design einfach unschlagbar. Es wirkt auf mich überraschend fortschrittlicher, als ich mich von der traditionsgebundenen SBB gewohnt bin.

Zukunft jetzt – Teil 1: Das iPad und das DODOcase

Es ist schwer in Worte zu fassen wie sich das Surfen und das Bücher lesen auf dem Apple iPad anfühlt: Die Bedienung via Berührung ist dermassen intuitiv, das ganze Gerät schreit nach fleischgewordener Zukunftsmusik.

Wenn ich dann auch noch durchdachte iPad-Applikationen wie Reeder darauf benutze, kennt meine Vergnügen keine Grenzen mehr.

Mit dem DODOcase habe ich eine Schutzhülle gefunden, welche den hochtechnischen Inhalt mit einem klassischen Äusseren in einen spielerischen Kontrast stellt: Im geschlossenen Zustand sieht mein iPad damit fast wie ein grossgeratenes Moleskine-Notizbuch aus.

Neal Stephensons Primer aus dem Roman The Diamond Age ist damit zumindest von der Hardware her Realität geworden.

Spass dank jQuery (Meteotest hat eine neue Webseite)

Noch vor kurzer Zeit war der Einsatz von JavaScript eine mühsame und anfällige Arbeit: Jeder Browser wollte getestet werden, nur das gemeinsame Minimum wurde integriert, teilweise wurde komplett auf dein Einsatz und lieber mit Flash gearbeitet (Mit dem man sich ganz andere Probleme einhandelte, diese waren aber wenigstens in jedem Browser dieselben).

Dann kamen die Bibliotheken: Deren Unterhalter schlugen sich für dich mit den Browsern herum, währenddem du bedenkenlos deine eigenen Seiten aufpeppen und benutzerfreundlicher konntest.

jQuery ist eine von ihnen, und bringt mit jQuery UI sowie einer aktiven Entwicklergemeinde ein attraktives Packet für die Entwicklung reicher Internetapplikationen.

Und endlich macht JavaScript Spass.

Und plötzlich entdecke ich funktionales Programmieren.

Und alles macht Spass.

Ein gutes Dutzend kleiner Anwendungen habe ich in der Rubrik Wetterprognosen unserer neuer Firmen-Webseite untergebracht.

Viel Spass damit.

(Siehe auch meinen Vortrag zu jQuery am Campus Bern.)

Island 2010

A’s und meine Ferienreise vom Juli in Zahlen und ein paar Fotos (Für einen ausführlicheren Bericht und hunderte von Fotos musst du schon persönlich vorbei kommen.):

  • 19 Übernachtungen, davon 12 in Jugis und 7 im Zelt. (Einziger Ausrüstungsfehlgriff: Das zu grosse Zelt und zu sommerliche Schlafsäcke sorgten für kalte Nächte.)
  • 3500km Fahrt in unserem VW Polo, schätzungsweise 250l Benzin verbraucht, bei 2 SFr./l
  • 46 Stunden gewandert
  • Robben gesehen, von Raubmöwen angegriffen worden, Papageientaucher beobachtet (Und A. hat zwei Tage später einen gegessen.)
  • Ein Dutzend verschiedenere Landschaften auf engstem Raum gefunden (Wüste, Steppe, Lavafelder, blubbernder Schlamm, Grasland, Berge, weisse Strände, schwarze Strände…)
  • In drei natürlichen Hot Pots gebadet
  • Einfach das Land genossen… (Geregnet hat’s selten.)

Spektakuläres Land. Damit schliesst sich für mich ein Kreis, der vor mittlerweile 15 Jahren begonnen hat.