TV-Serientipp: Being Erica

Im Moment herrscht noch gerade Winterpause in den Amerikanischen Fernsehstudios. Wessen BitTorrent-Client sich langweilt, für den habe ich hier einen kleinen Tipp: Die Kanadische TV-Serie Being Erica.

In bisher zwei Staffeln wird die Geschichte von Erica erzählt, welche, geplagt durch schlechte Entscheidungen und ewige Reue darüber, ziellos durch ihr Leben stolpert. Bis sie eines Tages die Chance erhält, ihre Entscheidungen zu revidieren.

Ich mag die Serie. Sehr sogar. (Und lass dich nicht vom Trailer abschrecken, es ist keine Science-Fiction.)

Profisport ist unsportlich

Beim Velofahren wird gedopt, bei Fussball & Eishockey wird randaliert und betrogen, beim Segeln dominieren die Anwälte, das Skifahren ist abstrakt (Die zehn Erstplatzierten innerhalb einer Sekunde? Wie soll man das noch auffassen können?), die Formel-Eins ist technokratisiert, beim Tennis gewinnen immer die gleichen (Bis sie den Drogen verfallen)…

Profisport hat nichts mehr mit Sport zu tun.

GGeoXml ist so gut wie unbrauchbar

Bevor sich jemand anderes zu Tode sucht: Das GGeoXML-Objekt der Google Maps API (Version 2) ist so gut wie unbrauchbar: Ausser dem effektiven Laden und Anzeigen einer KML-Datei, lässt sich damit nichts anstellen: Die Marker sind nicht einzeln ansprechbar, es sind keine Events anhängbar, nichts. Tatsächlich werden die Marker selber als PNG-Dateien über die Karte gerendert und sind im DOM-Tree des HTMLs nicht zu finden.

Wer mit einzelnen Markern arbeiten möchte, muss diese auch einzeln zur Karte hinzufügen. Eine mögliche Bibliothek für diesen Job ist PdMarker, allerdings benutzt diese undokumentierte Features von Google Maps und ist damit nicht wirklich zukunftssicher.

Notizen von der Mobility-Sektionsversammlung

Heute Abend habe ich an der Sektionsversammlung Bern der Mobility-Genossenschaft teilgenommen. Von den fünfzig Personen im Raum gehörte ich mit 30 Jahren zu den Jüngsten.

Den Generationengraben spüre ich im Verlauf der Diskussion deutlich: Die Mobility-Kundschaft besteht zu 44% aus Genossenschaftlern, der Rest teilt sich auf auf Businesskunden und eine jüngere, stark fluktuierende Gruppe aus Jahresabonnenten und temporären Mitgliedern. Währenddem die Genossenschaftler aus Überzeugung und Ideologie auf ihr Auto verzichten (Und dabei lustigerweise eine sehr konservative Einstellung an den Tag legen), so sind die restlichen 56% nicht emotional mit der Idee autolos* verknüpft. Daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Anforderungen an die Geschäftsleitung: Genossenschaftsgedanke einerseits, und agiles Reagieren auf den Markt auf der anderen Seite. Das seit 13 Jahren andauernde Wachstum wird gerade von den langjährigen Mitgliedern nicht unbedingt positiv aufgefasst. Diese und weitere Diskussionen werden zweifelsohne an jeder Delegiertenversammlung aufs Neue geführt. (Zur Info: Die Genossenschaft ist mittlerweile international tätig und generiert in der Schweiz mit knapp 90’000 Kunden einen Umsatz von fast 60 Millionen Franken.)

Das war alles sehr spannend. Ich möchte nur nicht der Verwaltungsratspräsident sein, der versucht, einen Nachhaltigkeitsbericht zu verfassen, aber dabei dauernd mit dem Thema Kindersitze und Hundehaare beschäftigt wird.

Interessant auch die Verteilung der Standorte: Die grossen Städte der Schweiz sind abgedeckt, die Agglomeration wird langsam aber sicher erschlossen. In der Westschweiz läuft die Expansion noch zögerlich, dort ziehen allerdings die Gemeinden mehr und mehr mit. Im Wallis und Tessin hingegen herrscht tote Hose. ‚Dank‘ dem schlechten ÖV-Angebot in diesen Regionen, ist der Anteil an Privatwagenbesitzern sehr hoch und die Nachfrage nach Carsharing sehr tief.

Eine weitere präsentierte Statistik betrifft das Nutzungsverhalten: Ca. 25% der Reservationen werden ein bis zwei Stunden vor der Fahrt gemacht, der grösste Teil in den zwei Tagen zuvor, nur gerade 20% reserviert mehr als 48 Stunden im Voraus.

Wobei ich wieder bei meinem Lieblingsthema bin: Je länger ich darüber nachdenke, desto überzeugter bin ich, dass eine öffentliche API zum Mobility-Reservationssystem eine Gute Idee ist. Einen ersten Kontakt zur Sektion habe ich heute geknüpft, jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich API einen Nicht-Informatiker erkläre.

* = Witziges Detail: Viele Mitglieder gehen verloren, weil sie nach dem Verkauf des privaten Autos und nach einer Übergangsfrist als Mobility-Benutzer plötzlich realisieren, dass sie überhaupt kein Auto mehr benötigen. Das ist zwar im Sinne der Nachhaltigkeit, aber nicht im Sinne des Geschäfts.

Zimmer zur Untermiete im Breitsch, Bern

Wir haben vom 20. März 2010 bis am 20. Juli 2010 in unserer 3-er WG im Breitsch, Bern ein möbliertes Zimmer zur Untermiete frei.

Es ist riesig, hell, schön und ruhig. Es ist 23 m2 (4,6m * 5m) gross, mit Einbauschrank, Morgensonne und Parkett. Der Rest der Wohnung ist genau so gross & hell, auf zwei Stockwerken verteilt, wahnsinnig charmant, in gutem Zustand, in einem ruhigen Quartier, unweit von Einkaufsmöglichkeiten, ÖV und nahe vom Zentrum von Bern.

Wir suchen eine Person für’s gemütliche Zusammenwohnen, welche nicht vor vier Stöcken Treppenhaus ohne Lift kapituliert.

Christian (30, Informatiker*) und Linda (25, Ökonomin) sind Nichtraucher und Serien-tolerant :). Nicole (25), die Dritte im Bunde, verlässt die Schweiz am 20. März für vier Monate.

Monatliche Miete: 800.- SFr.

GNU-Philosophie in der Küche

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Eine der Philosophien von GNU-Software lautet: Mach nur eine Sache, aber mach sie gut.

Mir fiel gestern auf, dass in unserer Küche derselbe Ansatz herrscht: Wasserkocher, Milchaufschäumer, Toaster, Saftpresse (Und nicht im Bild: Kaffeemaschine) meistern jeweils einen kleinen Teil des Frühstücks. Zusammen kombiniert ist das Resultat unzweifelhaft besser, als wenn alles aus einem Kombi-Kocher-Schaum-Toast-Saft-Gerät kommen würde.

Mittelgrosser Wettbewerb: 5 Jahre Hymnos

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Am 28. Januar 2005 habe ich in diesem Blog den ersten Eintrag verfasst (Lustig 1: Die Resultate dieser Umfrage wurden noch immer nicht publiziert. Lustig 2: Schon damals ging’s um Applezeugs). Zur Feier des anstehenden 5-Jahre-Jubiläum, mache ich folgenden mittelgrossen Wettbewerb:

Schätze wie viele Beiträge bis am Donnerstag, 28. Januar 2010, 23:59 hier auf Hymnos zu finden sind. Schätze wie viele Designs dieser Blog hier bereits hatte. Multipliziere diese zwei Zahlen und hinterlasse unten einen Kommentar mit dem Resultat und ausgefüllter Emailadresse.

Die mittelgrossen Jubiläumspreise:

  1. Platz: Ein Pack Sugus
  2. Platz: Ein Bleistift (Gebraucht.)*
  3. Platz: Eine Flasche Pinot Noir aus eigenem Anbau

Die Kommentare sind öffentlich, jede/r hat einen Versuch. Viel Spass beim Taktieren. (Ah ja, dieses Mal sind die Preise real!)

* = Wie heisst es so schön: Der zweite Platz ist der erste Verlierer.

Auktion zum Wochenende: Selbstverkauf

Der Kubus A Tool To Deceive And Slaughter von Caleb Larsen kann für über 2500$ ersteigert werden.

Gehört er dir, bist du verpflichtet ihn ständig am Internet angeschlossen zu lassen. Früher oder später wird er versuchen, sich selber wieder weiter zu versteigern.

Der Kubus lungert quasi im quantenphysischen Besitzeszustand: Er kann gleichzeitig dir gehören und trotzdem nicht dir gehören.