Making Of #213 – Part One

This sunday we started building our MakerBot (#213).

The construction set is great! Easy to build, well thought through. The building documentation on the MakerBot Wiki is extensive, althought some steps are slightly differents due to small changes in the newest revision of the construction kit. But hey, it keeps us on our toes and in the end, we will know our bot inside and out…

After six hours, we were done with the main chassis, the XY-carriage and the little electronics that needed soldering. We are now in the process of building the extruder.

Unfortunately we hit a little snag: The Z-stage, an acrylic plate which will hold the extruder, is missing. It’s quite a critical piece and without access to a precision laser cutter, we will have to wait upon the delivery of the part before we can complete the printer. Thanks to Makerbot Industries for the quick and uncomplicated handling of the replacement.

So far it’s a lot of fun. We get more and more excited by the minute. It’s gonna be the future soon.

Sneak Peek: Unser 3D-Drucker ist da

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Zwei Monate nach meiner Entdeckung des Open-Source-Bausatzes für einen kleinen 3D-Drucker ist es soweit: Das Paket ist gestern angekommen. Zusammen mit Thomas S. und Fabian P. werde ich in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten mich an das Zusammenbauen machen.

Höhepunkte werde ich hier im Blog veröffentlichen.

Das Weight Watchers-Prinzip

Weight Watchers

Gestern habe ich einen üblen Missgriff getätigt: Das Coop führte zwei Schachteln Prussiens zum Aktionspreis im Angebot. In völlig missplatziertem Vertrauen gegenüber dieser Einkaufskette schlug ich ohne weiteres Bedenken zu.

Erst im Büro viel mir die Aufschrift Weight Watchers auf.

Ugh.

Allen gegenteiligen Empfehlungen meiner Arbeitskollegen zum Trotz, öffnete ich eine der Packungen und begann zu essen. Ich musste allerdings diese Aktivität nach wenigen Minuten wieder einstellen.

Persönliches Kurzreview zu den Weight Watchers-Prussiens: Mangelnde Energiezufuhr durch Light-Komponenten, viel zu weniger Zucker und ein Geschmack, der zu Brechreiz führt.

Jetzt habe auch ich das offensichtliche Grundprinzip an der Weight Watchers-Bewegung begriffen: Übles Essen führt zu Übelkeit führt zu Appetitlosigkeit führt zum Abnehmen.

Mein Mitleid. Ich mache derweil weiter mit meinem Lustprinzip.

Mein Staubsauger will mich umbringen

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Gewissenhaft wie ich bin, habe ich mir die Dokumentation zu meinem neuen Staubsauger zu Gemüte geführt. Und fürchte mich nun vor dem Gerät: Das Handbuch beginnt mit dem obigen Text und fährt fort mit einer ganzen Serie von Sicherheitshinweisen. Gewisse Vorgaben werden sogar bis zu dreimal wiederholt.

Dieser Staubsauger ist entweder eine Todesfalle oder der Autor des Handbuchs ist völlig paranoid. Zum Glück bin ich zynisch genug, um diese Hinweise einfach zu ignorieren und mein Leben in Ruhe weiterleben zu können.

Handschrift-Reaktionäre

Just als Umberto Eco in einem Essay den Tod der Handschrift beklagt (Und das Newsnetz ihm herrlich holpernd nachäfft, inklusive reaktionärer Benutzerkommentare), erscheint von Dennis Baron, Professor in Englisch und Linguistik, das Buch A Better Pencil.

In einem Interview bei Salon.com erläutert Baron die Prämisse: Jeder Fortschritt in Kommunikationstechnologie in der Vergangenheit wurde mit Misstrauen begegnet. Sei es die Schrift selber (Plato war dagegen), das Telefon oder nun die Computer, jede Neuheit wurde als Beginn des Ende der Kultur verschrien.

Nonsense sagen Baron und ich.

Mir fällt das Schreiben in meinem Blog leicht. Im Gegensatz dazu hatte ich im Gymnasium enorme Mühe mit dem Verfassen von Aufsätzen. Die lineare Arbeitsweise entsprach mir gar nicht, die Handschrift bietete nicht die Flexibilität eines editiert- und herumschiebbaren elektronischen Textes. Kein Wunder waren meine Blätter voller Pfeile, durchgestrichener Blöcke und Formatierungshinweisen. Mit dementsprechend negativen Kommentar vom Lehrer.

Ich schreibe, artikuliere und verfasse seit dem Computerzeitalter viel mehr Text. Meine Ausdrucksstärke hat davon profitiert. Dafür lasse ich gerne die unbelegte persönliche Charakterentwicklung dank Benutzung von Handschrift fallen.

PS: Letzthin habe ich mich gefragt, ob die Schnürchenschrift heute noch an den Schulen gelehrt wird. Offenbar nicht: aktuell ist eine leicht kursive (Im Sinne von geschwungen) und ein wenig verbundene Druckschrift.

PPS: Mit meinem Deutschlehrer hatte ich schon damals ‚interessante‘ Diskussionen: Zu meiner Gymnasiumszeit fand die erste Modewelle für elektronische Bücher statt. Natürlich gefiel ihm diese Entwicklung nicht und provozierte uns Realgymnasiasten mit den entsprechenden Aussagen: Seelenlos, Buch-in-der-Hand-ist-haptischer etc. Lieber Herr W., tut mir leid, ich bin noch heute überzeugt von meiner Meinung: Text ist Text. Der Inhalt zählt, die Form ist egal.