Der GA-Lebensstil

Nach gut 10 Jahren kontinuierlichem Besitz eines SBB-Generalabonnementes stecke ich jetzt plötzlich fest. Da ich seit kurzem in der Stadt Bern lebe & arbeite und darüberhinaus alt genug bin um nicht mehr in den Genuss von Vergünstigungen zu kommen, konnte ich die 3000.- SFr. Ausgabe für ein weiteres Jahr gedankenloser Mobilität nicht rechtfertigen.

Einfach so schnell auf Lausanne, Zürich oder St. Gallen zu fahren wird zu einem Verwaltungsakt: Billetpreise vergleichen, Tageskarten zusammensuchen oder doch zusammenlegen und ein sich in den Individualverkehr einmieten? Jeder kleinste Bustrip muss mit eingerechnet werden und wehe man weicht vom ursprünglichen Reiseplan ab oder entwickelt so etwas wie Spontanität.

Natürlich werde ich schlussendlich tatsächlich Geld eingespart haben, auch wenn ich gleich oft in den Zug gestiegen bin wie letztes Jahr (Und anstelle dem Tram sportlich das Velo genommen habe). Aber das ewige Sich-Ums-Billet-Kümmern-Müssen erweckt doch einen Eindruck von eingeschränkt, das unbeschwerte Reisen ist vorüber.

Ich bin nicht länger Mitglied der GA-Clique und kann nicht länger verächtlich über die anderen, normalen Fahrgäste lästern.

Events für Geeks und Freaks: Pixmix, BarCamp und ein verpasstes Essen

Wo fühlt man sich als Geek immer pudelwohl? Richtig, in der Mitte von Gleichgesinnten. Sei es bei einem einfachen, aber leckeren Ravioli-Essen mit anderen Bloggern (Nochmals herzlichen Dank an Franziska & Jan) oder aber wenn der Fantasy-Autor und Atomkraftwerkpressesprecher Terry Pratchett in Bern liest. Und man selbst mit Zauberhut und Pfeilbogen dort nicht auffällt.

Obige Events sind passé, vergangen aber nicht vergessen.

Was passiert jetzt? Flickr-Typen treffen sich zum Pixmix kommenden Mittwoch in der Dampfzentrale in Bern. Die grossen & kleinen Kinder haben dann vom 4. bis 8. Oktober die BEA-Hallen zum Austoben: Es ist wieder Suisse Toy. Und für die teureren Spielzeuge gibt’s dann das BarCamp Zürich am 28. Oktober in Zürich. Alles was blinkt und bloggt…

(Dr Summer isch verbii, es isch e heissä Summer gsi, es isch viu passiert u d’Wäut dräht sich no gäng…)

Bilder zum Wochenende 4: Schlechtes Design

Nicht nur Informatiker können schlechte Benutzerinterfaces schreiben, auch Inneneinrichter schaffen das.

Quizfragen: Wo ist hier die Klingel? Und wo der Kühlschrank?

DSC00027.JPG

DSC00052.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auflösung: Natürlich ist die Klingel die gesamte Fläche oben. Das weisse Teil an der Säule ist nur ein Patch/Batch/Badge-Leser. Und selbstverständlich ist der Kühlschrank die Türe mit dem Post-It drauf:

DSC00028.JPG

DSC00053.JPG

Noch mehr gratis Plastik: M-Budget-Kreditkarte

Nachdem die Coop bereits ihre Supercard Plus-Kreditkarte herausgegeben hat, akzeptiert jetzt die Migros Anmeldungen für die M-Budget-Karte.

Sie kommt im November heraus und ist entgegen den Ankündigungen ohne Jahresgebühr. Im Gegensatz zur Coop ist offenbar die Migros-Variante auch ohne gekoppeltes Cumulus-Program zu haben. Die Konditionen sind leicht besser: 9.9% Schuldzins (Coop: 10%), 2% Zuschlag auf Transaktionen in Fremdwährungen (Coop: 2.5%).

Und erst noch im M-Budget-Look… Der Plastikgehalt meines Portemonnaies steigt.

Die Coop-Kreditkarte ist da

20060726 Coop Kreditkarte

Sie ist da, die Coop Supercard Plus, die erste allgemeine Gratis-Kreditkarte in der Schweiz. Im gewohnt hässlichen Coop-Look und mit erstaunlich günstigen Konditionen: 10% Zins (Im Vergleich: die 100.–SFr.-Kredikarte der UBS berechnet 15%).

Das hier soll eigentlich keine Werbung sein, aber für diese Vergünstigungen gebe ich der Coop gerne alle meine Kundendaten preis; dafür wird die UBS nichts mehr von mir wissen.