Safari 4: 3 Suchboxen

Und wenn wir schon am upgraden sind, installieren wir doch auch gleich die aktuelle Beta-Version vom Webbrowser Safari 4.

Er ist schnell, schnell, schnell. Er fühlt sich gleich schnell an wie Google Chrome, nur dass es ihn auch für Mac OS X gibt.

Wo sich die Tabs befinden, ist mir herzlich egal.

Etwas hingegen finde ich in Firefox 3 wesentlich besser gelöst: Firefox verfügt über die Awesome-Bar, die Adresszeile welche komfortables Suchen in den Lesezeichen, im Verlauf und den URLs erlaubt. Google Chrome kombiniert sogar die Google-Suche dort hinein. Und Safari?
20090315_suchboxen

Drei Suchboxen. Das sind meiner Schätzung nach zwei zuviel.

Laptop-Migrationen leichtgemacht mit Time Machine

timemachine_icon20071016Laptops sind unheimlich praktisch: Kompakt, stromsparend, mobil. Leider hat gerade die Kompaktheit Nachteile beim Aufrüsten. Meine chronisch überfüllte Festplatte beim meinem MacBook sollte mit einer grösseren Version ersetzt werden. Da sich nicht zwei Platten gleichzeitig im Laptop befinden können, musste ich die erste ausbauen, die zweite einbauen und dann das System wieder herrichten.

Für üblich involviert das grössere Übungen mit Backups und kompletter Neuinstallation. Ein eher mühsamer Prozess.

Glücklicherweise hat aber Apple in der letzten Version von Mac OS X ein neues Feature eingebaut: Time Machine. Diese unauffällige Backuplösung hatte mich schnell überzeugt und begeisterte mich auch hier:

  • Backup machen.
  • MacBook ausschalten und Festplatte ausbauen
  • Neue Festplatte einbauen (Richtig rum…)
  • MacBook wieder einschalten, Leopard-CD reinschieben und die Taste ‚C‘ gedrückt halten.
  • Sobald die CD gebootet hat, Sprache auswählen und oben aus dem Menu ‚Zubehör‘ die Systemwiederherstellung auswählen.
  • Den Angaben folgen, je nach Grösse des Backups 1-2 Stunden warten
  • Voilà. Das vertraute System läuft wieder.

Ein paar Wochen später dasselbe Spiel etwas komplizierter nochmals: Ich hatte mir ein neues MacBook Pro gekauft und dort darauf fand sich ein neueres System (iWork ’09 und iLife ’09) aber eine kleinere Festplatte.

Dieses Mal kam der Migrationsassistent zu Hilfe: Mittels Firewire-Kabel konnte ich den Inhalt des alten System auf das neue überspielen. Dann habe ich vom neuen System ein neues Backup angelegt (Ich wollte nicht basteln) indem ich die alten Time Machine-Backups per formatieren der externen Festplatte entsorgte und den Prozess neu gestartet habe. Danach wieder den obigen Festplattenwechsel durchgeführt und ta daa! Das System läuft und purrt und schnurrt.

Natürlich nahm wegen der Datenmenge von ca. 200 GB jeder dieser Schritte 2 bis 3 Stunden in Anspruch, aber dafür musste ich nicht Tage aufwenden meine Applikationen und Daten zu migrieren. Sondern liess einfach Mac OS X die Arbeit für mich machen.

Ich mache gelegentlich den Spruch dass ich seit meinem Switch zu Apple zu einem glücklicheren Menschen geworden bin. Bei Erfahrungen wie diesen fühle ich mich wieder bestätigt. Natürlich haben auch Macs ihre Macken, aber die Reklamationen bewegen sich auf hohem Niveau.

Toll, wenn alles so einwandfrei funktionieren würde, würden wir in einer glücklicheren Welt leben.

Link zum Wochenende: Fakultätstag Universität Bern

Morgen Samstag (14.03.2009) findet an der der Universität Bern im Rahmen ihres 175-Jahres-Jubiläum der Fakultätstag statt.

Einige der öffentlichen Vorträge machen definitiv Lust: Biblisches Kochen, Minarette, Jugenreligiösität, Radikale Idioten, Forensik, Babel, Studieren vor 175 Jahren, E-Bikes etc.

Campus Bern: Vortrag zu jQuery und Firebug

CampusAm kommenden Dienstag (17. März 2009, 18:00) halte ich im Rahmen von Campus Bern einmal mehr einen Vortrag: Diese Mal über das JavaScript-Framework jQuery und die Entwicklungsextension Firebug für Firefox.

Die Veranstaltung ist für alle Interessierte offen. Anfahrtsinformationen und weiteres wie immer im Campus Wiki.

Und ich verspreche mich dieses Mal kurz zu halten.

Link zum Wochenende: Rückblick in vergangene Jahre

Früher gab es bei Gewerbeausstellungen immer einen Stand einer heute längst vergessenen Versicherung: Man gab sein Geburtsdatum an und wenig später erhielt man ein ausgedrucktes Blatt mit interessanten Fakten zu jenem Tag.

Heute habe ich entdeckt dass das Schweizer Fernsehen dasselbe auf ihrer Webseite anbietet: Schon vergessen heisst die Rubrik in der man zu einem beliebigen Jahrestag die interessantesten Tagesschaubeiträge abrufen kann.

Manifest des Erledigt-Kult

(Deutsche Übersetzung des Cult Of Done Manifesto)

  1. Es gibt drei Zustände des Seins: Unwissend, ausführend, erledigt.
  2. Alles ist ein Entwurf. Akzeptier das, es hilft bei der Erledigung.
  3. Es gibt keine Phase der Veränderung.
  4. Vorzugeben zu wissen was du tust ist dasselbe wie zu wissen was du tust. Akzeptiere dass du weisst was tu tust, selbst wenn du es nicht weisst und tu es einfach.
  5. Schiebe nichts auf. Wenn du mehr als eine Woche eine Idee mit dir trägst ohne zu beginnen, gib sie auf.
  6. Erledigen ist nicht dazu da um abzuschliessen, sondern um weiteres zu erledigen.
  7. Einmal erledigt kannst du es wegwerfen.
  8. Perfektion ist lächerlich, langweilig und verhindert das Vollenden.
  9. Leute ohne dreckige Hände liegen falsch. Etwas zu tun gibt dir Recht.
  10. Versagen zählt als erledigen. Mach Fehler.
  11. Zerstören ist eine Variante von Erledigen.
  12. Eine Idee die du auf dem Internet veröffentlichst gilt als begonnen.
  13. Erledigt ist der Motor der das ‚Mehr‘ antreibt.

Visualisierungen: Kryptisch & Typologisch

Ich unterschätze Übersetzungsarbeiten immer. Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen, das ist schliesslich nur ein Entwurf. ;-)

So schlecht kann es um die Schweizer Konjunktur nicht stehen…

…ich meine, guck dir mal die Mitarbeiterseite der Konjunkturforschungungsstelle KOF an. Wenn du dich den Mauszeiger über eine Person schiebst, siehst du deren Foto.

Und was fällt auf? Bereich I, die Abteilung welche sich mit der Schweiz beschäftigt, lacht & strahlt wesentlich mehr als der internationale Bereich.

(Allerdings sieht’s in der langfristigen Forschung schon wieder nicht so blendend aus.)