Himmelhochjauchzend & abgrundtief schön: Sigur Rós Live, gestern auf der Volksbühne in Zürich.
Schon die Alben begeistern mich, aber im Konzert… Mir fehlen die Worte.
(Als Notlösung kannst du dich auf YouTube sattsehen.)
Himmelhochjauchzend & abgrundtief schön: Sigur Rós Live, gestern auf der Volksbühne in Zürich.
Schon die Alben begeistern mich, aber im Konzert… Mir fehlen die Worte.
(Als Notlösung kannst du dich auf YouTube sattsehen.)
Eine kleine Unschönheit gibt’s auf dem aktuellen iPhone wenn man versucht aus einem Kontakt direkt die Karte aufzurufen. Wenn kein Land bei der Adresse eingetragen ist, sucht Google Maps diese Person in den Vereinigten Staaten.
Diese Problem ist schnell gelöst mit meinem AppleScript Land Ändern: Es trägt ausnahmslos allen Adressen den Wert ‚Schweiz‘ ins Landesfeld ein.
Im Skripteditor kann gegebenenfalls das Land auch auf andere Lokalitäten angepasst werden.
Meine Version basiert auf dem Zürcher Vorwahlnummern-Ändern-Skript von David Reindl. Lizenziert unter der GPL (General Public License).
Wie die NZZ korrekt bemerkt hat verliert das iPhone mit der gestrigen Launchparty viel an Exklusivität. Höchste Zeit das kleine Ding zu personalisieren:
* = Rätselfrage: Was ist das für ein Dialekt?
Als ich in aller Herrgottsfrühe gestern zur iPhone-Warteschlange vor dem Swisscom-Shop Zytglogge in Bern kam, warteten bereits 10 Personen unter den Lauben. Als Vorderster grinste mich mein kleiner Bruder breit an.
Im Gegensatz zu anderen Orten ging es bei uns sehr friedlich zu und her. Später am Morgen gehörten wir zu denjenigen die das Geschäft glücklich mit dem neuen Wunderhandy verlassen konnten.
Die Erstplatzierung meines Bruders brachte ihm prompt die Aufmerksamkeit des anwesenden Blick Am Abend-Fotografen und der Tele Bärn-Videoreporterin ein. Währenddem er zu wenig fotogen für die gedruckte Presse war, hatte er gerüchteweise in der TV-Berichterstattung einen Auftritt.
Ich meinerseits durfte dank This den Apple-Fanboy für die Berner Zeitung mimen ausleben und so nahm mein Konterfei eine prominente Stelle im Geniessen-Teil ein. (Zum Artikel / PDF-Version.)
Diesen Samstag & Sonntag in der Thailändischen Botschaft im Liebefeld, Bern: Thai-Food-Festival 2008, essen, trinken, unterhalten. (Wegbeschreibung)
Danke an Kusito für den Tipp. Ich war noch nie, aber lecker tönt’s.
Bern ist klein. Man kennt sich. Man trifft sich auf der Strasse. Man lästert über den bösen Nachbarn der den Abfall zu früh raustellt. Man lacht über den andern Nachbarn der sich über ‚das Abfallproblem‘ aufregt. Man weiss genau wer mit ‚man‘ gemeint ist.
Bern ist gross. Kaum eine Woche vergeht im Moment in der ich nicht einen neuen Ecken entdecke: Lochergut, Frauenkappellen, gestern die Aareschlaufe Bremgarten.
Ich werde im Moment zu 8 Stunden SAP-Benutzung am Tag bei einem grösseren Bundesbetrieb gezwungen. Und bereits nach den ersten wenigen Minuten fühlte ich den abgrundtiefen Hass für dieses System in mir aufsteigen.
Dessen Entwickler müssen sich gesagt haben: Wir bieten ein Produkt an dass sonst niemand verkauft. Darum dürfen wir den Benutzern auch unsere eigenen Ansichten zur Benutzerführung aufdrücken. Wir wissen das besser.
Copy & Paste funktioniert nicht wie gewohnt, Markierungen werden atypisch überschrieben, die angezeigte Cursorposition stimmt nicht immer mit der logischen Position über, die Menus ausserhalb des Fokus werden durch redundante Textbalken ersetzt, die Menuinhalte sind ungewohnt, Bestätigungsknöpfe befinden sich in der Toolbar anstelle unter den Dialogen, irgendwie zusammenhörende Knöpfe (Ok, Speichern, Zurück, Aufwärts, Abbrechen) sind über die ganze Toolbar verstreut wenn sie nicht in der zweiten Toolbar zu finden sind etc. etc. etc.
Die ganze Oberfläche mit ihrem 16-Farbenmodus (Davon sind 15 blau-grau) versprüht den Charme einer Windows 3.11-Applikation welche in den 80er Jahren gestorben ist.
Und das schlimmste: Die Arroganz von SAP gegenüber den Benutzern färbt auf die SAP-Implementierer in den Betrieben ab. Kein Gespür für saubere Benutzerführung, keinen Sinn für die eigentlichen Aufgaben der Applikationen, nur ein stupides Abbilden von Geschäftsprozessen. Corporate IT at its worst.
Mein definitives Karriereziel: Nie und nimmer als SAP-Berater/Entwickler/Anwender zu enden.
Song zum Thema: Tricky – Black Steel
Das allmonatliche Bloggertreffen in Bern, Ausgabe vom vergangenen Montag, 7. Juli 2008, Milchbar.
Anwesend:
Entschuldigt:
Wetterlage: Eigentlich sonnig, aber starke Winde im Mittelland sorgten für Abkühlung am Tisch.
Die Themen: Keine Konversation im Moment ohne iPhone, die dazugehörigen Tarife, Musik aus der Jugend/Kindheit/vormeinergeburt in Clubs für Alte, Ferien am Bodensee und in Dänemark, der Umstand dass heuer alle nur am Donnerstag das Gurtenfestival besuchen und vieles mehr. (Kusito bemerkte nicht ganz zu unrecht dass wir nicht mehr so ganz Geek-Themen-lastig sind als wie zu Beginn.)
Nächster Termin: 4. August 2008.
Weiter Infos wie immer auf www.blgmndybrn.ch.
Ich bin nicht immer einer Meinung mit Ralf Beyeler von Comparis*, aber er hat recht mit der Aussage dass Mobiltelefontarife verwirrend sein können^:
Ich habe einen einfachen iPhone 3G-Tarifrechner gebastelt und kann beim besten Willen nicht sagen ob er richtig rechnet oder nicht. Während des Entstehens ist das Kleingedruckte gewachsen und gewachsen und ich habe das Gefühl dass ich sicher die eine oder andere Klausel übersehen habe.
Trotzdem, für einen ungefähren Überblick über die in Zukunft anfallenden Kosten sollte er ausreichen.
* = Er glaubt nicht dass 25’000 iPhones in einem Tag verkauft werden. Soweit ich weiss hat aber die Swisscom alleine bisher 60’000 Vorbestellungen erhalten.
Update: Amira hat einen Fehler bemerkt: Die Tarife Optima 30 und Optima 100 werden zu teuer berrechnet. Ich werde den Fehler so schnell wie möglich beheben.
Update II: Fehler mit Optima 30 und Optima 100 behoben.
Update III: Ich habe den Rechner offline genommen.
Auch die neue Version des Apple iPhone kann keine MMS versenden. Als einziges modernes Mobiltelefon seiner Klasse steht es alleine ohne diese Fähigkeit da, verfügt dafür aber über reichhaltige Email-Möglichkeiten. Wie damals als Apple die Diskettenlaufwerke als erstes abgeschafft hatte frage ich mich ob diese Entscheidung mutig oder verfrüht ist.
Aktuelle und konkrete Zahlen zur aktuellen MMS-Nutzung im Vergleich zu dessen populären Vorgänger SMS konnte ich keine finden. ZDNet UK berichtete 2006 dass MMS damals noch wenige Fans hatte und verweist auf einen Bericht von JupiterResearch welcher auf mehr Internetnutzung auf Mobiltelefonen hofft.
Bei Activemobile.ch hingegen sind Zahlen von Silvester 2007 zu finden, auch hier schlüsseln nur wenige Mobiltelefonieunternehmen ihre Werte nach SMS und MMS auf: Orange spricht von 24 Millionen SMS gegenüber 930’000 MMS (Faktor 1:25). Aus Österreich kommen wiederum nur konkrete Zahlen zu SMS, bei MMS wird nur über Zunahmen gesprochen.
Und dann fand ich noch diese Aussage aus einer internen Mitteilung eines grösseren Schweizer Telekommunikationsunternehmens:
Seit Juni 2007 können 3’333’333 Kunden von ********* MMS senden und empfangen. Eine beeindruckende Zahl, wenn man bedenkt, dass Endgeräte erst seit vier Jahren MMS-fähig sind. Wer den Dienst regelmässig nutzt, verschickt durchschnittlich vier MMS pro Monat. Am häufigsten wird MMS an „speziellen“ Tagen genutzt; so weisen Weihnachten, Silvester und der Valentinstag die höchsten Nutzungszahlen auf.
Etwas kryptisch, die Übersetzung lautet: Die wenigen welche MMS intensiv nutzen, verschicken im Durchschnitt 4 Nachrichten pro Monat. Die Zahlen der Feiertage oben sind Ausnahmen.
Kein Vergleich zu den Dutzenden von SMS die jüngere Nutzer täglich in die Welt verschicken. Und es deckt sich mit meinen persönlichen Beobachtung dass ich MMS auch nur im absoluten Ausnahmefall benutze. Zu gross sind Kosten, zu kompliziert das Format, zu klein die Bilder und zu unsicher die Darstellung auf dem Zielgerät.
Die Zukunft von MMS sieht ebenfalls nicht rosig aus: Jetzt wo langsam die Datennutzung billiger und billiger würde, wird die Technologie nicht nur von Email überholt. Laut 160characters.org verschiebt sich das Föteli-Verschicken langsam aber sicher direkt in die Webapplikationen von Sozialen Netzen.
Leb wohl MMS, wir haben dich kaum gekannt und werden dich nicht vermissen. Grüss EMS & WAP von uns.