Zurück, alive & kicking

Keine Angst, ich lebe noch und schreibe weiter. Nach dem Umzug und der nervenzerreissenden Warteperiode bis das ADSL-Signal aufgeschaltet wurde, brauchte ich noch einen Moment bis ich mich wieder zum Schreiben überwinden konnte. Ideen haben sich massenhaft angesammelt, die halbfertigen Beiträge und Post-Its auf dem Monitor beginnen schon flächendeckend zu sein und die Lust zum Besserwessen ist auch wieder vorhanden. Früher oder später werde ich sogar mein Design fertigstellen, bis dahin muss ich Microsoft Internet Explorer-Benutzer halt einfach auf Firefox und Konsorten verweisen.

Zufällige Links zum Tag: Das Programm zum Jazzfestival Montreux ist verfrüht auf ein Blog geraten. – Heute Abend stellt etoy seine Mission Eternity im Kornhausforum vor. – Mein neues Natel verweilt weiter in Reparatur, darum gibt’s leider noch keine hochauflösende Web 2.0-Fotos.

Erfahrungsbericht: Mobility

Letzte Woche war es soweit: Ich bin aufgestiegen in den erlauchten Kreis der Autobesitzer. Mir stehen über 1700 Wagen zur Verfügung, die über die ganze Schweiz verstreut sind und nur auf mich warten.

Letzten Freitag erhielt ich meine Mobility-Zugangskarte und am Montag darauf benutzte ich mein Abo zum ersten Mal. Die freundliche Dame im Callcenter konnte mir schnell und flexibel den Kombi finden den ich brauchte, sogar eine Wegbeschreibung gab sie mir mit.

Beim Auto selber (Etwas versteckt auf einem Abstellplatz) reicht es wenn man die Mobility-Karte an die Windschutzscheibe hält um den Wagen zu öffnen. Der gemütliche Renault Mégane blinkte freundlich los und ein Display informiert wie man das Teil startet: Zündschlüssel sind ein Ding der Vergangenheit, Zündknöpfe sind in. Der Tank war zu drei viertel voll, das Auto sauber, die Klimaanlage funktionierte.

Übers Fahren gibt’s nicht viel zu erzählen. Schliessen und öffnen läuft immer mit der Mobility-Karte.

Am Schluss stellt man das Auto einfach wieder zurück, schliesst ab und geht wieder.

Eigentlich wirklich unspektakulär. Das System ist einfach, funktioniert gut und ist bequem. Kaum einen Blogeintrag würdig…

Link zum Wochenende: Messen-Messe

Die BEA war gestern, die Orbit ist langweilig und nur für die Bratwürste fährt heutzutage auch keiner mehr an die OLMA.

Neue Messen braucht das Land… Zum Beispiel dieses Wochenende in Winfelden an der swisseglise. Alles was der Kleriker begehrt: Die Ausstellerliste umfasst so zahlreiche Angebote wie Kirchenwein, Kirchenfinanzierung, Kircheninformatik, Kirchenikonen…

Über die Frustration Seiten ohne RSS benutzen zu müssen

Man gewöhnt sich wahnsinnig schnell an solch praktische Features wie RSS. Und ärgert sich dementsprechend wenn man auf eine Seite stösst die es nicht unterstützt, unterstützen sollte, und zu der es keine Alternative gibt.

Zuletzt so gesehen auf WG-Zimmer.ch . Ich war kurz davor einen eigenen RSS-Wrapper für deren Annoncen zu schreiben. Bis ich fündig wurde. (Nein, Feed habe ich keinen gefunden, dafür eine Wohnung.)

Links zum Wochenende: Killen, schiessen, werfen (Schon bald ist Sommer.)

Ich weiss nicht wie es euch geht, aber ich genoss gestern einen schönen Tag im Thermalbad Yverdon. Und als ich gemütlich im warmem Wasser dem Sturm draussen zusah, stellte sich dennoch etwas Vorfreude auf den Sommer ein.

Pläne und Ideen für den ganzen Sommer sollten ja vorhanden sein:

  • Der Live-Action-First-Person-Shooter Killer muss unbedingt erwähnt werden: Ab dem 1. April werden sich in Bern wildfremde Personen umbringen. Mit Wasserpistolen. Oder Weckern. Oder WC-Papier.
  • Selber organisieren möchte ich aber mal eine Runde Shoot Me If You Can oder ein ähnliches Spiel. Da werden Erinnerungen an die guten alten Nachtspiele aus den Jungscharlagern wach.
  • Und wenn man sich mal urban-künstlerisch geben will, könnte man auch die ganze Kornhausbrücke mit LED Throwies zuwerfen. Siehe dazu auch das entsprechende Video bei Rocketboom

Warum ich online einkaufe (Und nicht bei Meier Sound & Vision)

Es gibt genügend Vergleichsseiten im Internet um sich schnell einen Überblick über die aktuellen Preise von Unterhaltungselektronik zu verschaffen. Obwohl ich nicht der Geiz-ist-Geil-Typ bin, vezichte ich bei Unterschieden zwischen Laden- und Versandpreis von über 20% gerne auf Support und Beratung und ziehe den günstigeren Anbieter vor. Beraten kann ich mich ja auch selber, JFGI.

Also habe ich nach etwas umhersuchen mein neuestes Spielzeug beim Onlineversandhändler Architronic bestellt, einem Billiganbieter mit null Service. Die Lieferung kam schnell an, ich bin vollständig zufrieden.

 

Und offline?

Einige Tage später bemerke ich dass es von Sony eine Garantieverlängerung für ihre Kameras gibt. Leider führt Architronic das nicht in ihrem Sortiment, deshalb lief ich schnurstracks zum Sony-Center von Meier Sound & Vision. Teurer schöner Laden mit kompetenter Bedienung. Dachte ich.

Auf meine Frage ob sie mir eine Garantiverlängerung verkaufen würden obwohl ich das Gerät nicht bei ihnen erworben habe, wurde ich barsch abgewiesen: Nein, es sei unmöglich, das komme halt davon wenn man im Versandhandel einkaufe, etc., etc.

Die Schuld wurde natürlich auf Sony abgeschoben. O-Ton: Wir haben nur vorgefertigte Formulare und können das nicht ändern.

 

So ein Schwachsinn. Kaum war ich zu Hause hatte ich die Sony-Bestellseite auch schon gefunden.

Ich werde in Zukunft auf solchen Service verzichten und lieber gratis Google fragen.